Angedacht

Weltgebetstag 2024

„There is a breakthrough in the wall“

Jedes Jahr schreibe ich an dieser Stelle über den geplanten Weltgebetstags-Gottesdienst. Dieses Jahr wird es ein Gottesdienst über das Wort aus dem Epheser-Brief sein: „… der Frieden ist das Band, das euch zusammenhält,“ (Eph. 4,3)  FRIEDEN – das wünschen wir uns alle sehr, weil wir viel Unfrieden in unserer Welt und auch besonders am Anfang dieses neuen Jahres spüren. Die Menschen in Palästina und Israel wünschen es sich sicher noch viel stärker als wir! Noch immer werden über 100 Geiseln im Gaza-Streifen festgehalten, noch immer sterben täglich Frauen, Männer und Kinder durch die Angriffe der israelischen Armee im Gazastreifen und im West-Jordanland.

Der aktuelle Welt-Gebetstag ist von Christinnen aus Palästina vorbereitet worden. Er ist lange  vor dem 7. Oktober fertiggestellt gewesen. Und nun?

Nun können wir uns dem Gebet für den Frieden anschließen. Aber ist das so einfach? Kann man einfach so beten, ohne Position zu beziehen? Und wenn, für welche Seite?

Wir als überwiegend deutsche Gemeinde haben die besondere Beziehung Deutschlands mit Israel. Eine historisch gewachsene Verantwortung. Wir waren geschockt über diesen furchtbaren Angriff. Aber zu dem jetzigen Krieg gegen Zivilisten können wir auch nicht den Mund halten. Es ist ein schweres Thema, in dem wir uns vielleicht innerlich zerrissen fühlen.

Die palästinensischen Christinnen sind mit uns durch den Glauben an den einen dreieinigen Gott verbunden. Es ist die Einheit, die Paulus in den Sätzen des Epheser-Briefes betont. Frieden wäre auch das Band, dass die verschiedenen Nationalitäten und Religionen in Israel zusammenhalten könnte. Beten wir am 3. März um 10.30 Uhr in unserer Kirche um den Frieden und vertrauen wir, dass Gott den Menschen weiterhilft!

Das hofft Ihre und Eure Magdalena Tiebel-Gerdes

 

 

 

 

Hier finden Sie einige archivierte Andachten: